Wissenswertes zum Knochenaufbau
Knochenaufbau ( Augmentation – Sinuslift ) durch den Zahnarzt und Kieferchirurgen
Bei alten Menschen sieht man das sehr häufig: Das Gesicht wirkt eingefallen und alt. Schuld daran sind die Zähne, denn wenn Menschen die Zähne verlieren, kann es in vielen Fällen zu einem Knochenschwund am Kiefer kommen.
Für diesen Knochenschwund oder auch Knochenabbau im Kiefer gibt es eine Ursache. Wenn es zu einem Verlust der Zähne kommt, dann vermindert sich auch die Belastung auf den Kieferknochen. Die Folge davon ist Knochenabbau oder auch Knochen-Atropie. Aber auch Parodontose kann zu einem Knochenabbau oder Knochenschwund führen. Besonders Frauen sind in den Wechseljahren in vielen Fällen von einem Knochenabbau im Kiefer betroffen, wenn es zu einer ungünstigen Verteilung der Hormone kommt.
Der Abbau des Kieferknochens kann sowohl Teile, als auch den kompletten Kieferknochen betreffen und dies führt wiederum zu einer mangelnden Ästhetik, wenn nämlich Ober- und Unterlippe einsinken und die Wangen nach innen fallen. Wenn der Betroffene eine Zahnprothese trägt, die schlecht sitzt, dann kann unter Umständen der Knochenschwund noch weiter fortschreiten. Ganz besonders ungünstig für den Knochen im Kiefer sind wackelig aufliegende Prothesen. In diesem Fall wird der Knochenabbau extrem schnell vorangetrieben. Deshalb muss eine Prothese regelmäßig unterfüttert werden, damit der Kiefer nicht weiter schrumpfen kann. Durch Implantate hingegen gelingt es, den drohenden Knochenschwund nach dem Verlust der Zähne zu stoppen.
Vorteile von implantatgetragenem Zahnersatz
Ein gutes Implantat bewirkt eine funktionelle und auch innere Belastung des Knochens, so dass der Knochen trainiert wird und damit auch erhalten bleibt, denn ein Knochen, der nicht mehr belastet wird, verschwindet dementsprechend nach und nach.
Aber auch wenn das Gebiss nur vereinzelte Lücken aufweist, vermindert sich der Knochen im Laufe der Zeit. Diese Verminderung des Knochens ist in den ersten Wochen nach dem Verlust des Zahnes oder der Zähne dabei am stärksten. Aus diesem Grund arbeiten viele Implantologen mit so genannten „Sofort Implantaten“. Dies heißt: Das Implantat wird unmittelbar nach dem Verlust des Zahnes in den Kiefer eingebracht. So geht keine wertvolle Zeit verloren, denn mit jedem Tag, den der Kieferknochen ohne Zähne ist, beginnt sich der Knochen kontinuierlich abzubauen.
Wenn sich also im Alter die eigenen Zähne langsam verabschieden, dann muss das aber nicht bedeuten, dass es auch zwangsläufig zu einem Verlust an Lebensqualität kommt, denn moderne Implantate sorgen dafür, dass man auch mit einem Zahnersatz weiter lachen und sprechen kann. Ebenso bleibt bei Implantaten der Kieferknochen vollständig erhalten, im Gegensatz zu herkömmlichem Zahnersatz. Keine Krone muss mehr angepasst und keine Prothese muss mehr unterfüttert werden.




